Bossing, Mobbing + Co. - Gerechtigkeit erkämpfen! Konferenz Betriebsräte im Visier 2026

Am 10. Oktober 2026 findet bereits zum dreizehnten Mal in Mannheim die bundesweite Konferenz „Betriebsräte im Visier“ statt. Die diesjährigen Betriebsratswahlen haben eine weitere Radikalisierung der Bekämpfung von aktiven, gewerkschaftlichen Kolleg:innen gezeigt.

eine Büroangestelle wird von ihrem Vorgesetzten massiv unter Druck gesetzt


Betriebsräte im Visier - Bossing, Mobbing & Co. - Gerechtigkeit erkämpfen!

Konferenz

 

mit betroffenen Kolleg:innen aus verschiedenen Branchen, Kai Burmeister (DGB-Vorsitzender Baden-Württemberg), Thomas Hahl (Erster Bevollmächtigter IGM Mannheim), Kathrin Biro (Geschäftsführerin ver.di Rhein-Neckar), Jannes Bojert (Leiter Tesla-Team der IGM), Alexander Mohrlang (IG Metall Vorstand), Wolfgang Thurner (IG Metall Vorstand) und vielen anderen.

Am Samstag, 10. Oktober 2026 von 13:00 bis 19:00 Uhr im  Gewerkschaftshaus Mannheim( Hans-Böckler-Str. 1, 68161 Mannheim)

 

siehe auch: www.gegen-br-mobbing.de 
 


Am 10. Oktober 2026 findet bereits zum dreizehnten Mal in Mannheim die bundesweite Konferenz „Betriebsräte im Visier“ statt.

Die diesjährigen Betriebsratswahlen haben eine weitere Radikalisierung der Bekämpfung von aktiven, gewerkschaftlichen Kolleg:innen gezeigt.

Bereits im Vorfeld der BR-Wahlen häuften sich die Versuche, deren gesetzlich geregelte Durchführung zu be- oder sogar zu verhindern. Aktive Betriebsratsmitglieder wurden durch Geschäftsleitungen verleumdet, eingeschüchtert oder durch langanhaltendes Mobbing so zermürbt, dass sie entweder nicht mehr kandidierten oder das Unternehmen verließen. Andere wurden mit Verdachtskündigungen bekämpft. In Einzelfällen kam es sogar zur betrügerischen Insolvenz, um sich des Betriebsrats und der Tarifbindung zu entledigen.

Solche illegalen Machenschaften konnten manchmal erfolgreich gestoppt werden. Aber die Breite und Hemmungslosigkeit der Angriffe auf Menschen, die ihre Rechte aus dem Betriebsverfassungsgesetz wahrnehmen, ist alarmierend.

Seitens der Bundesregierung und der Landesregierungen wird dieser Skandal weiterhin ignoriert. Auch das empörende Nachwirken des faschistischen Arbeitsunrechts unter anderem durch die Verdachtskündigungen ist bis heute nicht beendet.

Das alles ist umso weniger hinnehmbar, als nur noch knapp 40 % aller Beschäftigten von einem Betriebs- bzw. Personalrat vertreten werden.

In der Entschließung unserer letztjährigen Tagung haben wir festgestellt:

„Widerstand gegen diese skandalösen Zustände ist angesagt. Wir bekräftigen deshalb die Feststellung […]: ,Es ist zwingend erforderlich, demokratische Gegenmacht in der Arbeitswelt zu stärken. Sie ist wesentlich, um Betriebsratsund Gewerkschaftsbekämpfung, die sich verschärfenden Angriffe auf Arbeitsplätze und den auch dadurch weiter geförderten bedrohlichen Rechtsruck stoppen zu können.‘ Dazu aufgerufen sind alle demokratischen Kräfte, insbesondere aber wir mit unseren Gewerkschaften. “

Mit unserer Tagung wollen wir einen weiteren Beitrag zur Stärkung der bundesweiten Zusammenarbeit gegen BR-Mobbing und Gewerkschaftsbekämpfung leisten.

Vor allem aber werden wir erneut ein solidarisches Forum zum persönlichen Erfahrungsaustausch und zur praktischen Unterstützung anbieten.

Von BR-Mobbing Betroffene teilen uns immer wieder mit, wie wichtig dieser von uns organisierte Erfahrungsaustausch für sie selbst ist.