Erste Tarifpolitische Konferenz der IG Metall Mannheim in 2026 Mut, Stärke und Solidarität

Zum Jahresauftakt haben wir Kolleginnen und Kollegen aus der Metall- und Elektroindustrie und aus dem Kfz-Handwerk zur Tarifpolitischen Konferenz eingeladen, um mit Bezirksleiterin Barbara Resch zu diskutieren, was für eine erfolgreiche Tarifbewegung wichtig und notwendig ist.

Tarifpol. Konferenz Januar 2026

21. Januar 2026 21. Januar 2026


Die Tarifbewegung M+E beginnt jetzt!

Deswegen haben wir heute am Mittwoch, den 21.01.2026, unsere betrieblichen Kolleginnen und Kollegen aus der Metall- und Elektroindustrie und aus dem Kfz-Handwerk zur ersten Tarifpolitischen Konferenz in diesem Jahr eingeladen, um mit Bezirksleiterin Barbara Resch zu diskutieren, was für eine erfolgreiche Tarifbewegung wichtig und notwendig ist.

Unsere Kassiererin und Geschäftsführerin Janna Köke begrüßte über 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den tarifgebundenen M+E-Betrieben, aber auch aus der Kontraktlogistik sowie aus dem Kfz-Handwerk, deren Tarifrunde ebenso nicht lange her ist.

Von der Idee zur Erwartung, von der Vorstellung zur Forderung

Thomas Hahl, 1. Bevollmächtigter und Geschäftsführer,  und Daniel Warkocz, 2. Bevollmächtigter und Geschäftsführer, riefen die Themen aus dem Debattenpapier der IG Metall Mannheim in Erinnerung, das 2025 erstellt worden war.

Auftrag der Konferenz sei, von der Aufarbeitung und konstruktiven Kritik an den beiden letzten Tarifrunden M+E und Kfz hin zur Vorbereitung der Tarifbewegung 2026 zu gelangen. Hierzu brauche es den Startschuss zu einer breiten, intensiven Debatte.

Ergebnis-Gewerkschaft IG Metall

Die IG Metall müsse nicht als Forderungs-, sondern als Ergebnisgewerkschaft mutig und spürbar sowie sichtbar für die Mitglieder in diese Tarifrunde gehen.  In verschiedenen Arbeitsgruppen diskutierten die Beschäftigten anhand der einzelnen Schwerpunkte aus dem Debattenpapier die Leitfrage Was brauchen wir für eine erfolgreiche Tarifbewegung 2026?

Fishbowl-Diskussion mit Bezirksleiterin Barbara Resch

Zusammen mit der baden-württembergischen Bezirksleiterin Barbara Resch diskutierten die Teilnehmer/innen anschließend in einer Fishbowl-Diskussion. Mit Blick auf die Zukunft stellten sich vor allem die Themen Wiedererlangung und Stärkung von Handlungsmächtigkeit, Beteiligung, Differenzierung, qualitative Forderungen und Mitgliederbonus sowie Forderungshöhe heraus.

"Es muss eine Rolle spielen, ob man Gewerkschaftsmitglied ist oder nicht."

Mit einem Appell für die Würde und die Wirkung nach innen plädierten die Konferenzteilnehmer/innen deutlich für die Diskussion eines Mitgliederbonus in der kommenden Tarifrunde 2026.

"Mit Mut und Zuversicht in die Zukunft! Unsere Stärke ist der Zusammenhalt und die Solidarität!"

Die Konferenzen werden fortgesetzt. Der Zeitplan für 2026 steht. Ein großer Dank geht an alle Beteiligten des heutigen Auftakts.